Ausbildung

Das Thema Ernährung begleitet mich fast, seit ich denken kann. 'Schuld' daran ist meine Mutter, die, als ich 10 Jahre alt war, ihren ersten Vollwert-Kochkurs besuchte. Dieses Thema war damals voll im Kommen, sie galt noch als Exot. Ich bin sozusagen als Versuchskaninchen aufgewachsen, habe aber später aus purer Überzeugung vieles davon übernommen und nach heutigem Wissensstand und  eigener Erfahrung vervollständigt.

 

Nach meiner Ausbilung habe ich als Bankfachwirtin gearbeitet, nebenher aber eine Weiterbildung zur Naturkostfachfrau sowie als Ernährungsberaterin (Fernstudium) absolviert, um meine Kenntnisse (zunächst rein persönlicher Natur) zu erweitern.

 

Generell bin ich ein sehr naturverbundener Mensch - und das bedeutet für mich in Bezug auf Ernährung:


  • Kochen ohne Fleisch soweit wie irgendwie möglich, und wenn, dann nur aus biologischer Haltung
  • Kochen mit biologischen Zutaten  - erwiesenermaßen ist das auch nicht wirklich teurer, wenn man sich auf Grundnahrungsmittel beschränkt, Schnickschnack (Fertiggerichte, Süßigkeiten, stark verarbeitete Produkte, Wurstwaren) wegläßt,  auf Fleisch verzichtet und mit diesen Zutaten selber kocht.
  • Kochen mit regionalen  und frischen Zutaten, vor allem bezogen auf Obst und Gemüse, da kurze Transportwege die Umwelt schonen und die (Bio-)bauern unserer Region stärken . Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Kartoffeln im Frühjahr aus Ägypten kommen müssen oder Äpfel aus Neuseeland und gleichzeitig jeder über steigenden Flugverkehr und LKW-Lawinen auf der Autobahn schimpft...
  • Kochen ohne bzw. mit sehr wenig Fisch und wenn, dann nur aus zertifizierten Beständen (KEIN Zuchtfisch, höchstens aus Bio-Zucht). Hierfür gibt es einen Einkaufsführer vom WWF, der auf dessen Internetseite abgerufen und ausgedruckt werden kann). Stattdessen aber
  • Kochen mit hochwertigen Ölen, die das Fischfett laut Studien problemlos ersetzen können!
  • Kochen mit einem hohen Anteil Obst und Gemüse. (roh und gekocht)
  • und selbstverständlich Kochen ohne künstliche und naturidentische Zusatzstoffe sowie Gentechnik und Lebensmittelbestrahlung (d.h. auch Mikrowelle) - sozusagen Kochen wie bei Oma..

 



Das meine Kinder, 2 Mädels, nun mittlerweile selbständiger werden,  habe ich genutzt, um an der Reformhausfachakademie in Oberursel eine Weiterbildung als Ernährungsberaterin für Kinder zu absolvieren.

 

Ich finde es wichtig, dass gerade in unserer heutigen Zeit Kinder die Chance haben sollten, kochen zu lernen und die Grundkenntnisse über Ernährung nicht durch die Lebensmittelindustrie kennen zu lernen.

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder dem Thema Ernährung aufgeschlossen und neugierig, experimentierfreudig und kreativ gegenueberstehen und möchte das gerne unterstützen und fördern.

 

Gleichzeitig möchte ich Eltern helfen, Ernährungsprobleme und Defizite aller Art in den Griff zu bekommen.

 

Oft sind es nur kleine Denkanstöße oder Hilfen, manchmal ist aber auch langfristige Hilfe erforderlich, um eingefahrene Situationen meistern zu können.